Henge & Gelbart
Friday Night mit Jan & Jan
Die April-Friday-Night mit Jan und Jan wird ein regelrechtes Fest der Liebe und des guten Musikgeschmacks. Glaubt Ihr nicht? Kommt vorbei und überzeugt Euch persönlich!
SL-Disco (Queer Bar und -Party)
Ab 20 Uhr ist die Queer-Bar geöffnet, die Party startet dann wie gewohnt um 23 Uhr.
Das ganze Team freut sich auf Euch und begrüßt Euch vollmotiviert mit bester Stimmung und leckersten Cocktails.
Lesbisch, schwul, bi, trans, inter, queer, hetero, alle sind willkommen. Wir wollen einfach zusammen feiern, tanzen und einen tollen Abend verbringen.
Die Dynamischen Dauerwellen (80s Party)
Kleinstadt Wahnsinn: The Spartanics, Clørix, Posterboiz & DJ Schieby
Des Wahnsinns fette Beute!
Und wieder ist die SKINHEAD CREW FLENSBURG bei uns und hat wieder ein feines Lineup zusammengestrickt:
The Spartanics
https://youtu.be/3mBxo-Q4d3w?si=KAzobRiGVOT0_uF2
Clørix
https://www.youtube.com/watch?v=05sIxNNAgHY
Posterboiz
https://youtu.be/4JZB06u1Vvk?si=IEewGJJgDhXOhmNQ
Außerdem sorgt DJ Schieby an den Plattentellern für exquisite Unterhaltung.
BLACK FRIDAY mit DJ Zobl
DJ Zobl ist schon lange eine feste Größe in der norddeutschen Gothic Szene und wird uns heute Abend wieder mit dem Besten aus mehreren Jahrzehnten versorgen: Gothic, Dark Wave, EBM und Industrial - alles düster, alles tanzbar!
Die Hintergrundgrafik ist uns dieses Mal freundlicherweise von Kim Diaz Holm zur Verfügung gestellt worden -> https://denungeherrholm.com/
Frittenbude Ochsentour 2.0
Frittenbude
Frittenbude sind seit 2006 der tiefschwarze und doch neonfarbene Kurzschluss zwischen Ravepunk, Indierap-Exzess und politischer Realität. Aus ihrem Bass Universum heraus haben sie schiefe Synths, bollernden Basslines und Texte kultiviert, die Schwitzkasten und Umarmung zugleich sind. Frittenbude steht für Nächte, in denen alles möglich scheint, für Hymnen, die auf dem Heimweg noch brennen. Ihre Musik ist ein Ort für alle, die genug haben von Stille und Stillstand. Ob Liebe in Zeiten der Reizüberflutung, Wut auf das politische Weltgeschehen oder der Versuch, das Chaos in der gelebten Apokalypse tanzbar zu machen, Frittenbude verwandelt große Gefühle und große Fragen in Lieder, die sowohl Club als auch das nie endende Kopfkino füttern.
Live ist die Bubu eine Katastrophe im allerbesten Sinne, zu laut, so intensiv, politisch und immer mit dem Versprechen, dass Gemeinschaft auch im Lärm möglich ist. Nach 20 Jahren und unzähligen Shows zwischen Mainstage und dem letzten AZ bleibt Frittenbude ein Gegenentwurf zum ewigen Grau. Musik für Menschen, die sich und die anderen noch nicht aufgeben wollen.
20 Jahre Frittenbude – 20 Jahre Filmriss Tour
Frittenbude machen seit 20 Jahren Musik, Musik die aus der Nacht kommt, laut ist und ein Herz groß wie ein Bergwerk hat. 20 Jahre voller Tanzflächen, Katastrophen, Lachflashs, Zusammenbrüche und Erinnerungen, die irgendwo zwischen Euphorie und Filmriss hängen geblieben sind. Und genau das feiern sie nun mit uns! Ihre und unsere Geschichte, die Songs, die uns geprägt haben und vor allem die Menschen, die sie all die Jahre getragen haben. 20 Jahre Filmriss ist kein Museum, keine Werkschau sondern ein kollektiver Abriss. So wie immer, für manche wie früher und für einige auch zum allerersten Mal. Was bringen sie mit? Gude Laune! Das neue Album, den Hit, die Klassiker, Bilder mit Katze und die Tracks, zu denen wir live immer alle explodieren, sprich den ganz normalen Wahnsinn, der Frittenbude immer schon ausgemacht hat. Tanzen, durchdrehen, laut sein, zurücklehnen, nachdenken, sich zusammen verlieren und wiederfinden. 20 Jahre Filmriss, 20 Jahre Bubu. Das ist unser Jubiläum.
Ochsentour 2.0
Frittenbude machen seit 20 Jahren Musik, Musik die aus der Nacht kommt, laut ist und ein Herz groß wie ein Bergwerk hat. Angefangen hat alles auf dem Dorf, in den kleinen linken Läden der Republik. Genau dorthin kehren sie nun für sechs Shows zurück, um gemeinsam mit uns 20 Jahre voller Tanzflächen, Katastrophen, Lachflashs, Zusammenbrüche und Erinnerungen zu feiern, die irgendwo zwischen Euphorie und Filmriss hängen geblieben sind. Ihre und unsere Geschichte, die Songs, die uns geprägt haben und vor allem die Menschen, die sie all die Jahre getragen haben. Die Ochsentour 2.0 ist ein kollektiver Abriss. So wie immer, für manche wie früher und für einige auch zum allerersten Mal. Was bringen sie mit? Gude Laune! Das neue Album, den Hit, die Klassiker, Bilder mit Katze und die Tracks, zu denen wir live immer alle explodieren, sprich den ganz normalen Wahnsinn, der Frittenbude immer schon ausgemacht hat. Tanzen, durchdrehen, laut sein, zurücklehnen, nachdenken, sich zusammen verlieren und wiederfinden.
Matthew C. Whitaker & DJ_Nightlife93
Matthew C. Whitaker ist ein in Manchester ansässiger Musiker und Komponist, der vor allem durch seine Arbeit mit der Cosmic-Prog-Rave-Band HENGE (am 9.4. bei uns) bekannt ist. Mit der Gruppe hat er vier gefeierte Alben veröffentlicht und ausgedehnte Tourneen durch das Vereinigte Königreich und Europa unternommen.
Neben seiner energiegeladenen Arbeit mit der Band verfolgt Whitaker auch eine introspektivere Solo-Karriere. Mit seinem Debütalbum Man With the Anvil Hat (2016) stellte er seine Vorliebe für komplexe Harmonien und reich strukturierte Klanglandschaften vor. Seine jüngste Veröffentlichung Songs for the Weary (2026) setzt diese Erkundung fort – mit acht sanften Stücken für klassische Gitarre, üppigen Streicherarrangements und subtiler Elektronik.
Tanz in den Mai und Queer Bar mit Desiderius M. Rainbow (SL-Bar und Disco)
Queerer Tanz in den Mai - DIE queere Party im Volksbad in Kooperation mit Flensbunt!
Um 20 Uhr öffnen wir zur gemütlichen Queer-Bar und einer Lesung mit Desiderius M. Rainbow, um 23 Uhr geht's dann weiter mit der Disco.
Nähere Infos folgen noch.
Lesbisch, schwul, bi, trans, inter, queer, hetero, alle sind willkommen. Wir wollen einfach zusammen feiern, tanzen und einen tollen Abend verbringen.
Friday Night mit Dr. Murkes & Der Praktikant
Im Mai stehen wieder Dr. Murkes und der Praktikant auf der Friday Night an den Controllern!
Kommt rum und feiert mit uns!
Waschzwang 17: Insulin + 3 Ananas & 'ne Mango + Iron Curtis + DJ Bert
Frühlingsfrischer Waschgang Nr.17 mit Euren neuen Lieblingsbands:
3 Ananas & 'ne Mango (Pop-Punk/Ska - Hamburg)
Insulin (Post-Punk - Hamburg)
Iron Curtis (Hardcore - Flensburg)
Davor, dazwischen und danach bittet DJ Bert zum Tanz.
Tango Argentino
Tanzabend veranstaltet von der ehrenamtlichen Initiative tangoflensburg.
Milonga mit wechselnden DJs und stets schöner, tanzbarer Musik.
SdU X Ungdomsdisco
FolkBaltica Showcase: FOLK I FLOR
Folk in Blüten: Bands werden noch ausgewählt
Im Frühling zeigt die Natur ihre schönen Blüten und so tut dies auch die Folkmusik. Folk in Blüten – das kleine „Festival im Festival“ – findet zum sechsten Mal statt und präsentiert talentierte, vielversprechende junge Folkbands. Zeit für Neues und musikalische Entdeckungen! Die Veranstaltung wird von zwei folkBALTICA Ensemblemitgliedern organisiert: Delphine Giuliani aus Deutschland und Nikolaj Fønsskov Bertelsen aus Dänemark. Delphine und Nikolaj wählen jeweils zwei Newcomer-Bands von beiden Seiten der Grenze aus, die dann in jeweils 20-minütigen Sets ihr Talent, ihre Spielfreude und ihre Kraft uns mitzureißen unter Beweis stellen. In diesem Jahr findet Folk in Blüten auf der Bühne im Volksbad Flensburg statt. Sollten die jungen Bands uns mit ihrem Sound also zum Tanz mitreißen, gibt es ausreichend Platz auf dem Parkett.
FolkBaltica Tanzt! GANGAR (N)
GANGAR (N)
Mattias Truell Thedens: Hardangerfiedel
Oskar Goedvriend Lindberget: Saxophon
Richard Max : Gitarre
Jonas Thrana Jensen: Bass
Henrik Dullum: Schlagzeug
Die norwegische Band Gangar steht für eine neue Generation von Musiker*innen, die traditionelle Klänge mit modernem Sound und unbändiger Spielfreude verbindet. Die fünfköpfige Gruppe aus Oslo entdeckt alte Melodien aus Norwegens reichhaltiger Volksmusiktradition neu. Mit Einflüssen aus Rock, Folk-Metal und Jazz-Improvisation bringt Gangar diese Musik in sehr unerwartetem Gewand auf die Bühne. Im Mittelpunkt ihres kraftvollen Sounds steht die Hardangerfiedel, Norwegens traditionsreiches Nationalinstrument. Einst als „Teufelsinstrument“ verschrien, sorgt sie – zusammen mit Saxophon, E-Gitarre, Bass und Schlagzeug – für mitreißende Rhythmen und einen unverwechselbaren Klang. Gangars Musik ist dabei mehr als ein Experiment: Sie ist tanzbar, zugänglich und voller Energie – ohne den Respekt vor der Tradition zu verlieren.
Seit ihrem Debüt im Jahr 2021 hat sich Gangar einen festen Platz auf internationalen Festivalbühnen erspielt. Ob beim Rudolstadt Festival, dem Sziget Festival, Celtic Connections oder dem Port Fairy Folk Festival – die Band begeistert mit leidenschaftlichen Live-Auftritten, viel Publikumskontakt und musikalischer Präzision. Wo Gangar spielt, bleibt selten jemand sitzen.
Gangar bringt norwegische Volksmusik zum Glühen – roh, rhythmisch und mitreißend. Ein Muss für alle, die ihren musikalischen Horizont erweitern wollen. Packt eure Tanzschuhe ein, zusammen werden wir den alten Dielen des Volksbads einen neuen Schliff verpassen!
ELMAR & WRACKSPURTS & HOWGREAT
ELMAR aus Dresden haben gerade ihr zweites Album "Vollgeschissen im Hassklub" auf Gunner Records veröffentlicht. Emopunk mit deutschen Texte zwischen Politischem und Privatem, zwischen Schneiden und Kleben, zwischen Küssen und Treten.
„Das ist Deutschpunk, der sehr gut mit Bier und Freunden im örtlichen AZ funktioniert, aber auch daheim auf dem Sofa, mit dem liebevoll gestalteten Textheft der Schallplatte auf den Knien und einem kleinen Kloß im Hals.“ (Visions)
„Elmar wissen definitiv, wohin die Reise gehen soll, und haben schon auf der ersten Platte ihren Sound gefunden, wo andere noch in Schlangenlinien herumeiern.“ (FUZE)
„Ich habe Elmar (High Five für den Bandnamen) 2016 vier mal live gesehen und habe immer sehr viel Spaß gehabt, zum einen, weil ich deren Auftritte sehr unterhaltsam finde und zum anderen, weil die vier Jungs auch ziemlich dufte sind und trotz mancherlei Berühmtheit durch Vorgängerbands, ziemlich down to earth rüberkommen.“ (Bierschinken)
WRACKSPURTS aus Leipzig haben sich in den letzten Jahren durch fleißiges Tingeln durch DIY-Spaces in Ost und West die Herzen zahlreicher Konzertbesucher*innen erspielt. Jani und Pisi machen Punk, Grunge, Indie, oder auch irgendwas dazwischen: Sadcore?
Traurigster Punk gehüllt in 90er-Jahre-Kitsch, klingt also wie: Tamagotchis und Furbys, die sich am Abgrund an den Händen halten und angesichts spätkapitalistischer Aussichtslosigkeit abwechselnd in den Himmel schreien und weinen.
HOWGREAT aus Flensburg transportieren mit ihrer Energie eine Mischung aus Melancholie, Schwermut und Härte. Seit 2025 bewegt sich das Fünf-Personen-Kollektiv zwischen Emo, Punk und Hardcore und schreibt über Ambivalenz, Abgründe und daily shit, den wir ertragen und verursachen und nutzen dabei ein Auf und Ab aus einfühlsamen Harmonien, schlagartigen Brüchen und Wucht.
Butcher Jam Aftershowparty
Der Butcher Jam ist zweifellos die coolste Open-Air Veranstaltung der Stadt - und dieses Jahr feiern die Sportpiraten auch noch ihr 25. Jubiläum!
Am Sonntag lassen wir das krasse Wochenende angemessen ausklingen:
Unsere Residents Dr. Murkes und der Praktikant werden Euch nochmal alles abverlangen und Euch geilsten Indie um die Ohren ballern.
Word.
Angora Club & Knietenbrink & Cosmo Thunder
Angora Club sind zurück und präsentieren uns bei ihrem Releasekonzert die Songs vom neuen Doppelalbum "Herz voran". Als Gäste haben sie Cosmo Thunder und Knietenbrink aus Münster im Gepäck.
Angora Club. Punkrock. Gegründet 2018. Heimathafen Flensburg.Entstanden aus der Asche diverser Flensburger Bands. Alte Hasen mit neuem Fell.
Nach dem Debutalbum "Hasenangst" (2020 / Kidnap Music) und dem zweiten Album "...und außerdem bist du allein" (2022 / Kidnap Music), erscheint am 22.05.2026 das neue Doppelalbum "Herz voran".
"...das hier ist Punkrock. Punkt. Das hier sind Freunde. Punkt. Das hier sind Überlebende... Das hier ist Flensburg, nicht Ehrenfeld. Nicht das Licht. Nicht der Schatten, sondern das, was bleibt. Nach allem was war. Und vor allem will das hier nichts , was unmöglich ist. Das hier ist, was es ist. Und das hier kann, was es kann. Weil das hier schon zu lange nichts will, um jetzt noch irgendetwas abzuliefern, was keinen Sinn macht, was nichts kann.
Also sorry, Dude. Aber dafür scheißen wir jetzt wirklich schon zu lange auf das Meiste um uns herum, um uns hier hinzusetzen und etwas aufzunehmen, oder etwas zu schreiben, was nicht genau das definiert, weswegen wir den Scheiß schon unser Leben lang machen."
Zitat: Jörkk M.
knietenbrink ist eine deutschsprachige Indie-Punkband aus Münster, die seit 2011 gemeinsam Musik macht. Freunde von Bands wie Muff Potter, Turbostaat, Captain Planet oder Matula dürften sich bei knietenbrink zu Hause fühlen. Bis heute haben die vier Bandmitglieder drei Alben veröffentlicht: „Klammheimlich“, „Kommt drauf an wie man es schreit“ und das aktuelle „Nach der ersten Euphorie“. Ihre Songs erzählen Geschichten von Aufbruch und Zweifel, von Euphorie und Ernüchterung. Musikalisch mal melodisch, mal brachial, aber immer geprägt vom dreifachen Gesang. Was vor allem bei ihren Live-Konzerten für eine spannende Mischung sorgt.
Seit 2015 macht Dominik Wagenführ unter dem Namen Cosmo Thunder Musik. In seinen Liedern setzt er sich unter anderem mit Themen wie Liebe, mentale Gesundheit und dem Tod auseinander. Dabei dient die Musik nicht nur als Ventil, sondern war auch Antrieb für seine Ratlosigkeit und Anker.
Wer auf der Suche nach kitschigen Singer/Songwriter-Klischees ist, wird bei Cosmo Thunder herbe enttäuscht. Er ist authentisch, ehrlich und lässt seine Wurzeln aus Punkrock und Emo stark in seine Lieder einfließen. Dabei wirkt die Musik melancholisch, perkussiv, aber vor allem sehr direkt.
Verheerer & Sun Worship & Jæhzorn
Bei Verheerer treffen rasende Blastbeats auf wuchtige Midtempo-Passagen, sägende Riffs auf hymnische Dramaturgie – kompromisslos und intensiv!
Seit ihrer Debut-EP "Archar" (2015) bis zum aktuellen Release "Urgewalt" (2025) hat die Band ihre musikalische Vision konsequent geschärft und sich damit einen festen Platz im Black-Metal-Underground geschaffen.
Mit "URGEWALT" manifestiert sich ein finsteres Panorama menschlicher Abgründe, Krieg und innerer Zerrissenheit – getragen von präziser Produktion und einem ausgeprägten Gespür für Dynamik. Dies schlägt sich nicht zuletzt in begeisterten nationalen und internationalen Reviews nieder.
Auch abseits der Musik positionieren sich VERHEERER unmissverständlich: klare Kante gegen NSBM und Faschismus. Black Metal, der radikal in Ausdruck und Sound ist – nicht in menschenverachtender Ideologie.Dieses Selbstverständnis tragen Sie auch auf die Bühne: Egal ob Metal-Club, AZ oder große Festivalbühne: Bei Verheerer gibt's statt Ritual und Maskenball nur die Metalfaust!
Sun Worship:
Black Metal ohne Mummenschanz und zweifelhaften ideologischen Überbau, mit Postpunk-geschultem Blick erschlossen und auf das Wesentliche reduziert. Die Musik von SUN WORSHIP ist sowohl eine entfernte formell-ästhetische Hommage an eine Ära in der diese Art von Musik erstmals spirituell erfahrbar wurde als auch zeitlose Katharsis durch Brachialität, Geschwindigkeit und Lautstärke.
„SUN WORSHIP vertonen mit ihrer Mischung aus traditionellem und modernem Black Metal die Unendlichkeit des dunklen Kosmos und gehen dabei musikalisch keine Kompromisse ein: Die tiefen Gitarren schrammeln sich gnadenlos nach vorne, das Schlagzeugspiel ist nahezu beängstigend präzise und der Gesamtsound unfassbar organisch. Über allem liegt das fast an Urmenschen erinnernde Gebrüll von Lars und Felix und immer wieder weben SUN WORSHIP kleine rhythmische, melodische und strukturelle Finessen in ihren dichten Klangteppich ein und wissen mit stimmigem, packendem Songwriting zu begeistern.“ (Metal1)
„Dass sich SUN WORSHIP genauso von Mayhem wie von Manuel Göttsching (Ash Ra Tempel, The Cosmic Jokers) beeinflusst sehen, hört man aufgrund einer nahezu kompletten Abwesenheit „elektronischer“ Musik nicht sofort, aber nach dem ersten Durchlauf von „Pale Dawn“ weiß man, was das Trio meint, noch nicht mal das im Presse-Info benutzte, nicht ganz unprätentiöse Strawinsky-Zitat „Music is just notes – what you speculate beyond that is pure nonsense“ steht dem entgegen: Die Berliner offerieren mit Emanations of Desolation (Broken Silence) nicht nur ein noch besseres Gesamtergebnis, sondern tatsächlich das beeindruckendste Black-Metal-Album seit MGLAs unantastbarem Dauerbrenner „Exercises In Futility“.
Dass SUN WORSHIP optisch und ideologisch nur wenig mit der alten Schule gemeinsam haben und auch nicht in die aktuelle Wald-und-Wiesen-Strömung von Misþyrming über Alda bis Murg passen, ist (zumindest mir) dabei komplett egal: Die unbändige, knochentrockene Raserei in den überlangen Songs dieses Albums verwaltet das Erbe der (vor allem) norwegischen Legenden weit beeindruckender, als diese das (ausnahmslos!) selbst tun, und sorgt damit für eine Erhabenheit, wie sie zwar oft behauptet, aber eben nur selten erreicht wird.“ (Rock Hard)
Jæhzorn - Raging Black Metal aus NRW.
Die vierköpfige Band ist eine geschlossene Einheit, tief beeinflusst von den frühen Tagen des Black Metal – bestehend aus Mitgliedern von unter anderem UNRU/Ultha und Covenaut.
Der schwarz-thrashige Zorn der Band entlädt sich durch die geschärfte Sense der zweiten Black-Metal-Welle, die über dem Boden der ersten Welle erntet. Furioser, hexenartiger Gesang befeuert die Wut, während Banshee-Schreie über die Verirrungen der Menschheit klagen.
Bohren und der Club of Gore
Der Album-Opener von „Patchouli Blue“ (2020), „Total falsch“, ist ein idealer Auftakt und impliziert genau das Gegenteil von dem, was der Titel verspricht. Typisch Bohren. Je nach Charakter der Hörerin oder des Hörers reichen vielleicht zwei, manchmal vier Töne oder sogar zwei Minuten, um klarzumachen: Du befindest dich auf Bohren-Terrain, jetzt ist die Zeit, mit allem abzurechnen! Der Einsatz der Orgel zwingt dich bereits in die Knie, und das einsetzende Saxophon lenkt die sorgfältig aufgebaute Spannung in eine Klanglandschaft, in der eine Begegnung mit Jan Garbarek nicht mehr auszuschließen ist. Doch es folgen weitere Überraschungen. Nicht zu erwarten ist zum Beispiel ein Stück wie „Deine Kusine“, das eine große Leichtigkeit ausstrahlt.
Oder direkt danach „Vergessen und vorbei“, das mit seiner Rhythmusmaschine und dem analogen Synthesizer wie der Soundtrack zu einem John-Carpenter-Film klingt, den er vergessen hat zu drehen. Fragt man die Band, entspricht „Patchouli Blue“ dem Mischungsverhältnis aus vier Teilen „typisch Bohren“, drei Teilen „weird“ und vier Teilen „Jazz-Sneak“. Als Bonus existiert der Schatten einer Geschichte hinter der Reihenfolge der Songtitel, die man sich – je nach Temperament – selbst ausdenken kann.
Einen Titelsong hatte Bohren zuvor noch nie. „Patchouli Blue“ verweist zurück auf India-Läden der 1970er-Jahre mit ihren schweren Duftnoten. Die elf Klangskulpturen, die Bohren in harter, disziplinierter Arbeit von ihrer Redundanz befreit hat, bieten reichlich Stoff für akustische Entdeckungsreisen. Nun ist es an der Zeit, die Stücke für die kommenden Live-Auftritte zu proben, denn am 10.10. geht's in's Volksbad!